Willkommen auf meiner site.
Sie befasst sich mit dem Bayerischen Gebirgsschweißhund und mit der Schweißarbeit allgemein.
Kurz zu meiner Person:
Ich bin Wald- und Landschaftsingenieur und arbeite innerhalb des Waldbetriebs als Forster im Jutland.
Ich bekam meinen ersten BGS-Hund 1992, Nummer zwei 1997 und hat im Sommer 2002 meinen dritten im Deutschland abzuholt.
Es gibt in Dänemark keinen Spezialclub für BGS, und u.a. deshalb bin ich Mitglied des Deutschen Stammclubs für diese Rasse:
Klüb für Bayerische Gebirgsschweisshunde v. 1912
Warum diese Homepage?
Durch die Ausbreitung des Internets gab es immer mehr Homepages über Jagd, aber keine über die wichtige Arbeit ,nach dem Schuss'. Deswegen entschied ich mich 1999 dafür, meine eigene Homepage mit den Dänischen Jägern und Hundebesitzern als Zielgruppe zu erstellen. Sie sollte sich mit der allgemeinen Schweißarbeit befassen, wie man seinen Hund trainiert, und wie sich der einzelne Jäger im Falle eines Anschusses verhalten soll.
Aber selbstverständlich sollte sie sich auch mit der Rasse befassen, mit der ich zu meinem großen Glück arbeite: dem Bayerischen Gebirgsschweißhund. Nicht um Werbung für diese Rasse zu machen, sondern um darüber zu informieren, dass es eine Rasse ist, die man sich nur dann anschaffen sollte, wenn man die Möglichkeit hat, den Hund dazu zu verwenden, wofür er gezüchtet wurde: die Schweißarbeit.
Die Schweißarbeit in Dänemark:
In Dänemark gibt es ein Schweißhunderegister, das vom Unweltministerium verwaltet wird. Die Ursache dafür ist, dass man während einer Nachsuche oft das Grundstück anderer betreten muss. In Dänemark ist es nicht erlaubt, eine Nachsuche auf dem Grundstück eines anderen ohne Erlaubnis des Grundbesitzers durchzuführen. Es ist nicht sinnvoll erst die Erlaubnis vieler Grundbesitzers einzuholen, bevor eine Nachsuche eingeleitet wird, und deswegen wurde 1982 ein zentrales Schweißhunderegister eingerichtet.
Hundebesitzer, die die notwendigen Prüfungen abgelegt haben, können sich um Aufnahme in das Register bewerben, aber bei weitem nicht alle werden aufgenommen. Bei der Aufnahme wird großes Gewicht auf die Qualifikationen der einzelnen Equipage gelegt, sowohl bezüglich der Jagd- und Sucherfahrung des Hundeführers als auch der Schärfe des Hundes und seine Fähigkeit, Wild aufzuspüren. Wird der Hundeführer in dem Register aufgenommen, erhält er das Recht, eine Nachsuche auf Grundstücke anderer durchzuführen, ohne die Grundbesitzer zuerst um Erlaubnis fragen zu müssen. Doch sollte die Polizei unterrichtet werden.
Heutzutage gibt es ungefähr 165 (2007) registrierte Hundeführer in Dänemark mit insgesamt ungefähr 220 Hunden. Die registrierten Hundeführer führen jährlich insgesamt etwa 12000 Nachsuchen durch. Dabei handelt es sich sowohl um angeschossenes als auch angefahrenes Wild.
Ich wurde 1994 in das Register aufgenommen, und bin seitdem darin.
Welche Hunde werden in Dänemark verwendet?
In Dänemark wurden vor allem der Deutscher Drahthaariger Vorstehhund und der Labrador Retriever verwendet, aber Ende der 1980er wurden der Bayerische Gebirgsschweißhund und der Hannoveranische Schweißhund in Dänemark ,entdeckt', und insbesonders der BGS hat seitdem viel Zuspruch hier in Dänemark gefunden.
Heute gibt es ungefähr 25 BGS im Schweißhunderegister.
Wailmannsheil!